Donnerstag, 20. August 2015

Eragon Review


Eragon - Christopher Paolini

Inhalt


Eragon, ein Waisenjunge aus einem abgelegenen Dorf im Norden Alagaësia, findet beim Jagen im Wald einen mysteriösen blauen Stein, der sein Leben auf den Kopf stellt:





Aus dem Ei schlüpft ein Drachenjunges, zwei unheimliche Fremde tauchen auf und Eragon ist gezwungen,  sich mit dem undurchsichtigen Geschichtenerzähler Brom und seinem Drachen Saphira auf den Pfad der Rache zu begeben (hört sich schwammig an, aber wenn ihr das Buch lest, werdet ihr es verstehen).

Das war nur der Anfang, jetzt müssen Eragon und Saphira, die die einzigen freien Drachenreiter seit Jahrzehnten sind,  mit Hilfe der Varden (Rebellen) den bösen König Galbatorix stürzen, um den Frieden wiederherzustellen.

Meinung


Die Eragon Bücher sind für mich etwas besonderes, denn sie haben mich auf den Fantasy Weg gebracht. Danach hatte ich ein dermaßen großes Bedürfnis nach mehr, dass ich mir das nächste Buch mit Drachenreitern gekauft habe, Drachenelfen von Bernhard Hennen. Entpuppte sich aber als ein bisschen zu krass für mein noch-nicht-an-blutrünstige-Schlachten-gewöhntes Ich. Es steht immer noch in meinem Bücherschrank, aber ich habe es nicht nochmal gelesen. Wahrscheinlich ist es langsam Zeit , aber im Moment habe ich noch soo viel anderes...

So, genug zu meinen Fantasyanfängen, Eragon. Es steht in den Buchhandlungen bei den Kinderbüchern, das heißt aber nicht, dass es ausschließlich von Kindern gelesen werden soll.

Es kann von jedem gelesen werden, der sich mal an Fantasy rantasten will, ohne dass das Blut gleich meterhoch spritzt. Aber auch George R. R. Martin Fans, die eher die „richtige“ High Fantasy gewohnt sind, kommen durchaus auf ihre Kosten. Klar, es wurde (wenn man dem Verlag denn glaubt) von einem 14 Jährigen geschrieben, da kann man bestimmte Dinge einfach nicht erwarten, aber die Charaktere sind interessant  und die Handlung ist abwechslungsreich.

Ich mags!

Kurz


Eragon ist für Leute, die sich mal an Fantasy rantasten wollen und für die alteingesessenen Fantasynerds, die mal etwas leichtere Kost brauchen.

Und! Wer die kleinen Geschwister „auf die richtige Bahn bringen“ und sie zum Nachswuchs-Nerd ausbilden will, der kann ihnen diese Buchreihe mal dezent auf den Nachttisch legen :)

Mein kleiner Bruder wehrt sich leider gegen alle Empfehlungen, die von mir kommen, und legt den ersten Band ganz dezent wieder dahin zurück, wo er hergekommen ist o_O , aber irgendwann wird er hoffentlich auch mal anfangen...

Hier die Links von Thalia:



Englisch (wie schwer das Englisch ist, kann ich nicht beurteilen, denn ich habe es auf Deutsch

gelesen)

Übersicht:


1 Eragon: Das Vermächtnis der Drachenreiter/ Inheritance Cycle: Eragon

2 Eragon: Der Auftrag des Ältesten/ Inheritance Cycle: Eldest

3 Eragon: Die Weisheit des Feuers/ Inheritance Cycle: Brisingr

4 Eragon: Das Erbe der Macht/ Inheritance Cycle: Inheritance

Kommentare:

  1. Vor allen Dingen kann man an dieser Reihe sehr schön beobachten, wie sehr sich der Autor selbst weiterentwickelt. Und ebenso wie der Autor wird auch die Welt an sich immer vielfältiger und das ist ja das schwierige an mehrbändigen Geschichten: nicht nur die Geschichte an sich muss voranschreiten und sich weiterentwickeln, nein auch die Welt muss das tun (auch wenn das in der Regel ja in Zusammenhang stehen sollte). Und das hat er gut hinbekommen. Des Weiteren hat er sich herausgenommen, was man nur selten in Büchern finden kann, nämlich Fragen hinten raus offen zu lassen. Es gibt einfach noch ein, zwei Dinge, die man dann doch noch gern gewusst hätte, aber da dies eher Nebensächlichkeiten sind und der Abgerundetheit der Haupthandlung keinen Abbruch tun, verzeihen wir das dem guten Christopher sehr gern und klopfen ihm dafür auf die Schulter, dass er wie seine Figur Eragon das tut, was viele vor ihm sich nicht getraut haben, gegen die allgemeine Stimmung aufzustehen.

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    1. Sehr schöner Kommentar! Das offene Ende hat mich anfangs sehr gestört, aber je mehr ich darüber nachgedacht habe, desto besser fand ich es. Denn er macht deutlich, dass die Geschichte nach dem Buch noch lange nicht zu ende ist und das Leben weitergeht, selbst wenn wir nicht wissen, was passiert.

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