Dienstag, 27. Oktober 2015

Seeker Rezension


Seeker - Arwen Elys Dayton

Inhalt


Quinn hat ihr ganzes Leben darauf hingearbeitet, ein Seeker zu werden und den Armen und Schwachen in der Welt zu helfen. Doch in der Nacht, als ihr der Schwur abgenommen wird, erfährt sie das nichts ist, wie es sein sollte: Ihre Bestimmung ist eine völlig andere, ihr Freund verfolgt mit einem Mal ganz andere Ziele als sie und überhaupt geht ihr ganzes Leben den Bach runter...

Cover


Das kommt jetzt als erstes, denn Seeker war ein absoluter Coverkauf! Die abgebildete Landschaft ist einfach wunderwunderschön mit dem Nebel und auch wenn ich sonst nicht so ein Fan von lila Büchern bin (irgendwie eine Vampir/ YA-Fantasy-Mainstream-Atmosphäre? Keine Ahnung), ist dieses Cover einfach toll gestaltet und echt fotogen! Auf meinem Instagram hatte ich vor einiger Zeit mal ein Bild von dem Buch und meiner Bratsche gepostet, was prompt auch von der Autorin (die übrigens auch einen sehr schönen Namen hat) repostet wurde! Das Bild was ich für diesen Post verwendet habe, ist in Irland in dieser wildromantischen Gegend namens The Burren entstanden, die einfach perfekt zum Cover passt!

Meinung


Okay, Schwärmen fürs Cover beiseite. Die Idee der Geschichte ist ziemlich originell, diese Art von Kampf und Waffen kannte ich aus keinem Buch vorher (was ja leider immer öfter vorkommt). Anfangs hatte ich ein paar Probleme in den Stil hereinzukommen und ich konnte mir die Welt und Charaktere nicht so gut vorstellen, aber nach und nach wurde es immer besser. Die Charaktere waren aber nach wie vor ziemlich flach, ich war noch ziemlich verwöhnt von Sarah J. Maas und Joe Abercrombie, die ich davor gelesen hab ;) 

Was ich aber echt unglaublich fand, war der Schock, den Quinn durchlebt. Das Verleugnen, Verheimlichen und Traumata von POV (point of view)- Charakteren finde ich immer sehr interessant und spannend (kommt ja auch in Throne Of Glass vor). Dayton ist das Verschließen vor der Wahrheit und das folgende Herausbrechen der Gefühle und Erinnerung wirklich gut gelungen! Auch die Entwicklung von Quinns Cousin war wirklich krass. Das Buch zeigt einen sehr realistischen Umgang mit Schock und Verlust, der in vielen Büchern manchmal ein zu kurz kommt.

Die Storyline an sich war jetzt nicht so unglaublich, eher die Exposition der gesamten Reihe. Einzelne Punkte habe ich schon vorausgeahnt, es gab keine wirklichen Überraschungen. Durch das schon angesprochene (angeschriebene) Verdrängen weiß man oft, DASS was Schlimmes passiert, aber nicht WAS. Das bringt eine gewisse Spannung rein und hat mich motiviert, weiterzulesen, bis sich die Charaktere sich endlich der Wahrheit

Kurz


Interessantes Setting und realistische Entwicklung und Reaktion von Charakteren, die aber nicht perfekt ausgearbeitet und individuell gestaltet sind. Das Zurückhalten von Informationen und der „Wahrheit“ macht das ganze sehr interessant und lässt einen oft mit einem Fragezeichen zurück, was aber auch zum Weiterlesen anregt. Ich denke, ich werde den nächsten Teil lesen (was ja auf jeden Fall für das Buch spricht)!

Ich würde sagen, dass Seeker eher ein Buch für Leute ist, die sich bisher noch nicht an wirklich komplexe Fantasyliteratur herangewagt haben (was ja auch überhaupt nicht schlimm ist!) und eher was in Richtung Lynn Raven oder Stephanie Meyer suchen. (Ich habe gerade bestimmt 10 Minuten nach ähnlichen Büchern gesucht! Das spricht auf jeden Fall für die Originalität! ;)) Manche vergleichen Seeker auch mit Hunger Games und Divergent, was aber eher von der Zielgruppe zutrifft.

Übersicht


1 Seeker/ Die Clans der Seeker - Die Stunde des Fuchses

2 Traveler (12. Januar 2016)/ noch kein Titel bekannt

Links


Englisch (wie gesagt, man braucht ein bisschen um in den Stil hereinzufinden)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wenn du etwas zum Post sagen magst, freue ich mich immer über jeden Kommentar und Diskussionen!