Samstag, 9. Juli 2016

Rezension - The Siren

Kiera Cass, der Name sagt vielen wahrscheinlich etwas! Doch bevor sie die Selection Reihe geschrieben hat, hatte sie als Self-Publisher ein Standalone herausgebracht, was Harper Teen jetzt nochmal neu aufgelegt hat.
Ich wusste nicht wirklich, wie ich erwarten sollte, denn Selection hat mich schon ziemlich aus den Socken gehauen! Aber lest selbst.


The Siren

Inhalt
Kahlen wollte leben. Darum hat sie das Schiffsunglück, bei dem ihre Familie starb, überlebt, aber zu welchem Preis? Jetzt ist sie Sirene, Dienerin des Ozeans, der immer Hunger hat, und das für die nächsten 100 Jahre. Danach darf sie wieder ein normales Leben führen, ohne die Erinnerungen der Morde, die sie verübt hat. Doch das dauert noch eine Weile und Kahlen ist das Töten jetzt schon müde. Und dann trifft sie auch noch Akinli, einen Jungen, der ihr ganzes Leben und alle Regeln der Sirenen auf den Kopf stellen wird...

Meinung
Oh, the joy. Oh, the love. Oh, the kitsch.
Wir haben hier einen gaanz typischen Kiera Cass Schreibstil, der sich auch auf Englisch superleicht, supergut und superschnell lesen lässt. Ganz ehrlich, wenn ihr noch nicht viel Englisch gelesen habt und vielleicht in den Sommerferien mal was lesen wollt, weil ihr euer Englisch verbessern wollt oder so, THIS BOOK! Die Sprache ist sehr angenehm und auch die Story fließt nur so hin - absolutes Genusslesen.

Insgesamt hat mich dieses Buch einfach glücklich gemacht. Die Lovestory ist super cute and happiness everywhere, butterflies, pink flowers wherever you look und alles, einfach GLÜCK ÜBERALL.
Aber. Aber für mich muss ein wirklich wirklich sehr gutes Buch mehr können als nur Glücksgefühle vermitteln. Ich muss trauern mit den Charakteren, ich muss Gänsehaut bekommen, bei diesem epischen Moment, ich muss auch manchmal die Charaktere anschreien.
Dass The Siren echt eine Mainstream Lovestory hat, ist mir auch erst im Nachhinein aufgefallen, dann aber mit voller Wucht, denn noch mehr 0815 geht auch wirklich nicht (ok, vielleicht mit Vampiren). Außerdem ist alles ZU perfekt! Das Ende.. schwer zu beschreiben ohne zu spoilern, deswegen lass ich es lieber mal :)

Die Charaktere sind gut, nicht krass, aber gut. Es dreht sich ALLES um Kahlen und Akinli, die anderen bekommen nicht die Tiefe, die sie verdienen und ich finde, gerade bei diesem Konzept könnte es 1000 Novellas zu den Schicksalen der anderen Sirenen geben. Das Verhalten der side-Charaktere ist auch nicht wirklich realistisch.
Was ich echt gut fand, waren Kahlens Probleme mit dem Töten. Das fällt bei YA-Romantasy sehr oft unter den Tisch, dass im Leben in einer todesgefährlichen Zukunft/ der Schattenjäger-Gruppierung etc/ als schwertkämpfendes Mittelalter-Girl nicht immer alles friede-freude-eierkuchen ist.

Kurz
The Siren. Perfekter Mainsteam, aber wundervoll ausgearbeitet. Macht einfach glücklich! Nichts, wenn ihr für die Handlung und die Charaktere lest. Perfekt, wenn ihr grade viel zu tun habt/ euch nicht auf eine größere Sache einlassen wollt/ grade mal schnell gute Laune braucht. ABSOLUT PERFEKT für Ich-sollte-mal-anfangen-auf-Englisch-zu-lesen Aktionen.
4 Dementoren für: Schöön, aber nichts besonderes.

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